|
Neverland News
April 2003
Ein schöner NO-Wind (Windstärke 6 Beaufort) hat uns
schnell von Sardinien nach Menarca gebracht - ein guter Gennaker
zieht eben! Auf der Neverland reist man bequem, auch wegen der guten
Küche und des Weins (Cannonao-Eigenbau von Dorgali), der wahrlich
nicht fehlt.

In Mahon/Menorca gibt es einen wunderschönen Markt (allerlei
Fisch, Obst und Gemüse) mit der besten Bar (bocadillos, tapas,
tortillas,
Panorama inklusive), schöne Geschäfte
und lauschige Gassen, eine Kathedrale...und freundliche Leute!.
Dann der kleiner Sprung nach Mallorca, in Begleitung vieler Delfine.
Der Anlegekai in Cala Ratjada ist kurz und vor dem kleinen Hafen
brechen hohe Wellen auf die Felsen. Das Dorf ist fest in deutscher
Hand, nur ein kleines Lebensmittelgeschäft nicht
und die
freuten sich über mein Tiroler Spanisch! Das Wetter verschlechtert
sich ein wenig, aber unser nächstes Ziel Alcudia ist gleich
um die Ecke - die Marina ist sehr groß, gut organisiert -
der Ort selbst ist vom Massentourismus geprägt. Bis die nächsten
Gäste kommen, spiele ich eine Runde Golf (und verliere 12 Bälle).
Für ein gutes Abendessen empfehle ich die" Bodega d'es
Porto", für mich die beste Taverna/Trattoria in Mallorca
echter jamòn serano , pimientos, datilos, pescados y mariscos,
Fleisch vom Holzkohlengrill und viele andere schöne Sachen.
Im Golf von Pollenca gibt es zwei herrliche Ankerplätze. Ein
guter N-NW Wind schiebt unseren Catamaran schnell die wildschöne
Nordküste hinunter. Sa Calobra ist eine romantische wunderschöne
kleine Bucht, die Wanderung entlang des Torrent de Pareis, inmitten
der Schlucht, ist auch wirklich abenteuerlich. Später ankern
wir, wie üblich, in Puerto de Sóller: die erst kürzlich
erweiterte Marina stört nicht ... und die Trambahn fährt
noch! Das schlechte Wetter hält uns dann ein paar Tage in Andratx
auf, später auch in Palma, wo wir glücklich einen Anlegeplatz
in der neuen Marina "Pantalán del Mediterraneo"
direkt am Paseo Marítimo finden. Versucht die "Taverna
de Bovido", nahe der Kathedrale: das Gedränge lohnt sich!
Jetzt sind wir in Porto Colom, wohl die schönste Ankerbucht,
vor einem kleinem Fischerdorf mit Kirche und zwei Türmen....mit
wenig Touristen ... noch! Das Wetter ist einladend schön! ancora!
|